Welttierschutzgesellschaft: Schütze deine Katze

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Werbung| Krankheit, Hunger und Tod… Das kann so nicht weiter gehen! Die Welttierschutzgesellschaft hat eine tolle Kampagne ins Leben gerufen: Schütze deine Katze. Und diese Kampagne ist dringend nötig. Denn in Deutschland leben schätzungsweise 2 Millionen Straßenkatzen. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch deutlich höher. Jedes Frühjahr zur Kittenzeit sind die Tierheime überfüllt, weil sich die Streuner unkontrolliert vermehren. Ich habe schon unzählige Katzenbabys sterben sehen, weil sie erst zu spät von der Straße gerettet werden konnten.

Das muss ein Ende haben. Gemeinsam können wir das Leid der Straßenkatzen verhindern!

Gibt es in Deutschland Straßentiere?

Wer denkt, dass Leid der Straßentiere gäbe es nur in Süd- und Osteuropa, der irrt sich. Der Unterschied ist nur: In Deutschland sieht man die Straßentiere nicht sofort. Denn es handelt sich um wilde Katzen, die oft in Industriegebieten, auf Bauernhöfen oder an Waldrändern leben. Die Katzen sind meist sehr scheu. Und wenn man sie doch mal zu Gesicht bekommt, denkt man meist, es wäre eine normale Hauskatze mit Freigang. Auch, wenn man sie nur selten sieht. Sie sind da. Und ihr Leid ist unermesslich groß. Sie kämpfen gegen Hunger, Kälte, Krankheiten und sterben oft einen viel zu frühen Tod. Straßenkatzen werden meist nur 5 Jahre alt, wohingegen eine Wohnungskatze in der Regel mehr als doppelt so alt wird.

Welttierschutzgesellschaft kastrieren Katze

 

Kastrationspflicht für Freigänger

Die Tierheime und Katzenschutzvereine kämpfen gegen das Leid der Straßenkatzen an. Doch alleine schaffen sie es nicht. Straßenkatzen gibt es in Deutschland nur, weil Katzenbesitzer ihre Freigänger nicht kastrieren. So vermehren sich die Katzen trotz Besitzer unkontrolliert. Und schon ist der ungewollte Nachwuchs da. Um das zu ändern, haben immer mehr Städte und Gemeinden eine Kastrationspflicht eingeführt. Besitzer von Katzen mit Freigang müssen je nach Wohnort ihre Katze nun kastrieren lassen. Bei mir in Moers ist seit diesem Monat auch eine Kastrationspflicht für Freigänger in Kraft getreten. Das ist ein sehr wichtiger Schritt, in die richtige Richtung.

Welttierschutzgesellschaft e.V. klärt auf

Doch viel zu viele Katzenbesitzer lassen ihre Katzen – Kastrationspflicht hin oder her – immer noch nicht kastrieren. Oft fehlt einfach die Aufklärung darüber, wie man seine Katze schützen kann. Denn Kastration bedeutet auch Schutz für die eigene Katze. Das Risiko bei einer Kastration ist zudem sehr gering, da es sich um einen Routineeingriff handelt. Und die Kosten sind auch überschaubar. Außerdem entfernen sich kastrierte Katzen sich so weit von ihrem Zuhause und sie sind viel seltener in Kämpfe verstrickt, bei denen sie sich gefährliche Krankheiten einfangen können. Kastration verhindert somit nicht nur das Leid zukünftiger Generationen sondern schützt auch deine Katze.

 

Kostenloser Katzenschutzpass

Mit der Kampagne „Schütze deine Katze“, klärt die Welttierschutzgesellschaft e.V. umfassend darüber auf, was man tun kann, um seine Katze zu schützen: Kennzeichen, Registrieren, Impfen und Kastrieren sind die Säulen einer geschützten Katze. Bei der Kampagne der Welttierschutzgesellschaft gibt es außerdem einen sehr coolen Katzenschutzpass. Den individuellen Katzenschutzpass kann man mit einem Foto und vielen Infos zu seiner Katze versehen und kostenlos auf der Seite der Welttierschutzgesellschaft bestellen. Der Pass ist sinnvoll, weil man durch ihn auch wenn du mal unerwartet ins Krankenhaus kommst, direkt alle Infos zu deiner Katze parat hat. Wenn du in den Urlaub fährst, kann er auch als Hilfe für deinen Katzensitter dienen 😊

Wenn auch deine Katze den besten Schutz verdient hat, dann informiere dich jetzt bei der Welttierschutzgesellschaft zum Thema Schütze deine Katze: www.welttierschutz.org/katze

P.S: Bitte TEILT die Kampagne und klärt auch andere Katzenbesitzer auf. Denn nur so können wir gemeinsam endlich das Leid der Straßenkatzen verhindern.